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Vermisstenmeldung

Vermisst:igel_klein

In unserem Garten vor 2-3 Wochen täglich gesichtet – netter stacheliger Geselle.
Ich hoffe, er hat einen warmen Blätterhaufen gefunden, in dem er süß und selig
schlummern kann, bis wir ihn nächstes Jahr wiedersehen!

Vermelde einen großen Erfolg unseres Kuchenverkaufes, über 600 Euro haben wir eingenommen! (Fast) alle haben supertoll mitgemacht, fast alle mindestens einen Kuchen gebacken. Ich selber bin auch zwei Stunden in der Kälte gestanden und habe Kuchen verkauft. Jetzt kann unser Kindergarten neues Spielzeug, neue Spiele, Musikinstrumente, Bücher und ähnliches kaufen. Und ganz wichtig: Die Weihnachtskrippe wird nun mit Krippenfiguren bevölkert. Toll, toll, toll. Ich bin richtig euphorisch!

Und dank einer aufmerksamen Leserin bekommen wir vielleicht auch noch gebrauchtes Lego (danke, Madame Klutze!).

Alle Mütter und auch die Erzieherinnen haben sich sehr gefreut, als ich heute morgen den Aushang mit der Höhe der eingenommenen Summe ans schwarze Brett gehängt habe. Gemeinsam sind wir stark!

Wie aufregend, morgen findet der große Kuchenverkauf für unseren Kindergarten statt! Und ich – in meiner (relativ) neuen Funktion als Elternbeirätin – habe diesen mitorganisiert und werde morgen 2 Stunden lang in der Kälte stehen und auf dem Wochenmarkt Kuchen verkaufen. Unser Kindergarten ist ziemlich alt und klein und leider eher schlecht ausgestattet. D.h. wir haben z.B. eine Weihnachtskrippe, aber keine Krippenfiguren! In der oberen Gruppe haben wir KEIN LEGO! D.h. wenn die Kinder oben mit Lego spielen wollen, muss es von der unteren Gruppe ausgeliehen werden. Und es fehlt noch vieles mehr….

Also habe ich heute zwei Kuchen gebacken. Erstens meinen bewährten Käsekuchen, diesmal mit Kirschen statt mit Rosinen, weil ich glaube, dass das besser ankommt. Zweitens zum ersten Mal in meinem Leben einen Gugelhupf (=Marmorkuchen).  Ich hatte mir bei chefkoch.de ein tolles Rezept ausgedruckt, das super bewertet wurde. Da ging ich ganz blauäugig ran mit meinem Handrührgerät. Und was soll ich sagen, der Teig war super schwer zu rühren, fast gab das Gerät den Geist auf. Zum Glück nur fast. Der Kuchen ließ sich etwas schwer aus der Backform lösen, aber ich habe es dann doch hingekriegt. Und mit Schokoglasur sah er dann sogar noch ganz passabel aus.

Wahnsinn, hätte früher nie gedacht, dass sowas mal mein Highlight des Tages sein könnte! Früher, das war vor den Kindern. Ist noch gar nicht so lange her, aber gedanklich inzwischen schon ganz schön weit weg. Andererseits waren damals Dinge im Job die Tages-Highlights und wenn man das von der Wichtigkeit her vergleicht, ist es glaube ich genau so wichtig/unwichtig. Lustig, eigentlich.

Gestern trafen wir uns mit vier befreundeten Pärchen zum alljährlichen Entenessen in einem gemütlichen Restaurant auf dem Lande. Unsere Kinder (zumindest die jüngeren, zwei ältere waren zuhause geblieben) brachten wir alle mit, so dass es insgesamt 10 Erwachsene und 7 Kinder waren. Die Kinder spielten ganz nett miteinander.

Ich saß neben der Frau des mit meinem Mann befreundeten Arztes. Wir hatten verschiedene Gesprächsthemen, bis wir auf das Thema “Sohn eines anderen Bekannten” zu sprechen kamen. Dieser Bekannte (und auch sein Sohn) waren nicht anwesend. Der Bekannte hat seinen Sohn nach der Scheidung quasi alleine aufgezogen und sich ziemliche Mühe dabei gegeben. Er nimmt ihn auch heute noch fast überall mit hin. Jedenfalls behauptete die Frau, ich nenne sie jetzt einfach mal Yvette (so heißt sie natürlich nicht), dass der Sohn – er ist 16 Jahre alt – krank sei. Damit meinte sie aber nicht körperlich krank, sondern sie meinte psychisch! Ich habe heftigst widersprochen. Der Sohn des Bekannten ist zwar etwas schüchtern, maulfaul – aber nur den Erwachsenen gegenüber, aber ziemlich intelligent, gute Zensuren auf dem Gymnasium, hat Freunde und Hobbies, etc. Meine Güte, der Junge ist halt in der Pubertät! Yvette meinte jedoch, alleine die Tatsache, dass er in seinem Zimmer eine Tapete mit Teddybärchen hat, weise darauf hin, dass er nicht normal sei. Denn sonst hätte er doch schon längst diese Tapete entfernt. Das sehe ich anders. Nun ja, ich beharrte auf meinem Standpunkt, dass ich finde, dass er völlig normal ist und sie war am Schluss eben beleidigt, weil ich nicht nachgegeben habe. Zum Abschied sagte ich zu ihr:”Yvette, ich habe Dich trotzdem gern, auch wenn wir unterschiedlicher Meinung sind.” Sie jedoch drehte sich weg und sagte nur tschüss. Ach ja, was soll’s. Habe ich mich eben unbeliebt gemacht. Ich sehe es jedoch nicht ein, dass ich in einer so einer Sache nachgeben muss. Nennt mich stur, aber ich stehe zu meiner Meinung. Und Du, Yvette, solange Du keine besseren Indizien als eine Teddybären-Tapete hast, solltest lieber schweigen!

Endlich finde ich mal wieder Zeit zum Schreiben! Also: Montags bin ich mit Trolley und UNGESCHMINKT mit S-Bahn und Stadtbahn zur Seiter-Klinik nach Stuttgart gefahren. Dort ließ man mich ganz schön warten: Auf 10 Uhr war ich einbestellt worden, bis ich dann in den OP durfte, war es 12.30 Uhr. Davor durfte ich noch mein Zimmer beziehen, das ganz okay war. Im OP bekam ich über den Handrücken das Narkosemittel gespritzt, und fiel in einen tiefen Schlaf. Später wurde ich dann aufgeweckt (leider! ich dachte, ach lasst mich doch noch ein bißchen schlafen) und befand mich im Aufwachraum. Meine Zähne klapperten und ich fühlte mich sehr schwach. Sie ließen mich gleich ein paar Runden gehen, ich hatte einen dicken Verband. Aber keine Schmerzen, das war okay. Es war halb vier.

Danach brachte mich eine nette Krankenschwester aufs Zimmer und bald darauf gab es Tee und Kuchen. Nett! Abends kam mein Mann mit meiner Mutter und den beiden Kindern vorbei. Ich stillte Felix, denn die Narkoseärztin hatte gemeint, das schlimmste, was passieren könne, sei, dass er ein bißchen müde werden könnte. Dieser Effekt war sogar erwünscht, deshalb legte ich Felix an und er trank ganz normal. Beim Abschied weinte er nicht, zum Glück. Für die Nacht brachte mir die Schwester eine Schmerztablette und ich dachte, ich würde sie nicht brauchen. Es war aber dann doch ganz gut, gegen 3 Uhr habe ich sie genommen.

Am nächsten Tag wurde der Verband abgenommen. Ich habe zwei Nähte: Eine in der Leiste mit 6 Stichen und eine in der Kniekehle mit zwei Stichen. Drei Wochen werde ich nun am rechten Bein einen Kompressionsstrumpf tragen. Am Dienstag gab es jede Menge Anwendungen: Lymphdrainage, Ultraschall gegen die Blutergüsse, kalte Wadenwickel. Es wurde nicht langweilig.

Und da bei mir alles so gut aussah, wurde ich am Dienstagabend entlassen. Mein Mann, der zusammen mit meinem Vater und Felix kam, nahm mich dann gleich mit nach Hause. Richard holten wir noch von meiner Schwägerin ab und fuhren nach Hause.

Zum Glück haben mich in den letzten Tagen meine Eltern abwechselnd unterstützt, denn ich soll nicht heben, also auch Felix nicht hochheben, um die Naht in der Leiste nicht zu belasten.

Ich bin froh, dass alles gut gegangen ist! Am Dienstag werden die Fäden gezogen und dann mal schauen, was die Ärzte sagen.

… jetzt ist mir tatsächlich der ganze Blog durcheinandergekommen. Und zwar habe ich vorher gesehen, nachdem ich schon den heutigen Beitrag veröffentlicht habe, dass ich den von gestern noch gar nicht veröffentlicht hatte.

Und jetzt steht der von gestern (habe ich dann noch dazugeschrieben) über dem heutigen. Ach, ist ja egal. Ich bin halt neu und noch am Üben, Ihr seht es ja alle.

Schönen Abend noch,
Cliclaclara

Pärchen-Abend

ACHTUNG: DAS IST VON GESTERN 25.10.2008

Heute morgen verließ mein Mann ganz früh das Haus – er musste zur Eigentümerversammlung der Ferienwohnung im Allgäu. Gegen 7.15 Uhr wachte Felix auf (nachts war er gegen 3 Uhr und 5 Uhr jeweils wach geworden und gestillt worden) und kurz danach auch Richard. Ich also die Kinder angezogen und wir haben gemeinsam gefrühstückt. Danach haben sie ganz lieb in Richards Zimmer mit Lego Duplo gespielt, während ich mich geduscht und Haare gewaschen habe. Es klappt wirklich teilweise jetzt schon, dass sie miteinander spielen und das finde ich echt toll!

Vorhin kam mein Mann dann so gegen 15.30 Uhr wieder zurück und wir machten einen langen Spaziergang in die Stadt, aßen ein kleines Eis und genossen die Herbstsonne.

Heute abend wollen wir mit Bekannten essen gehen und mein Dad wird auf die Kinder aufpassen. Freue mich schon, dass wir mal wieder einen Abend als Paar und für einige Stunden ohne Kinder erleben können. Ich liebe meine Kinder, aber sowas ist immer eine nette Abwechslung! In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Abend!

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